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Color TV-Game 6

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"Der Color TV-Game 6"
Abkürzung: CTVG 6
Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Größe: unbekannt
Gewicht: unbekannt
Display unbekannt
Prozessor: N/A
Generation:
Verbindungen: keine
Vorgänger: N/A
Nachfolger: Color TV-Game 15
Release:
Japan: 1977
Amerika: N/A
Kanada: N/A
Europa: N/A
Australien: N/A
Korea: N/A

Das Color TV-Game 6 ist die erste von Nintendo veröffentlichte stationäre Videospielkonsole und das erste Modell der Color TV-Game-Reihe. Es wurde im Rahmen von Finanzproblemen bei Nintendo entwickelt und veröffentlicht und war nur auf dem japanischen Markt zu erwerben. Auf der Konsole ist lediglich der Titel Light Tennis spielbar, welches dem Klassiker Pong von Atari sehr ähnelt. Der Spieler kann zwischen insgesamt sechs Spielvarianten auswählen, woher auch der Name kommt. Insgesamt konnten eine Millionen Exemplare verkauft werden, die es ermöglichten, einen Nachfolger namens Color TV-Game 15 zu veröffentlichen.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Bis zu zwei Spieler können auf dem Color TV-Game 6 spielen, was durch zwei Steuerelemente auf der eigentlichen Konsole ermöglicht wird. Diese können auf und ab bewegt werden, um so die Bälle, die in Light Tennis auf die Spielfigur zugeschossen kommen, zurückzuschießen. Wenn ein Spieler verpasst den Ball abprallen zu lassen und ihn in die Zone hinter ihm durchlässt, erhält der Gegner einen Punkt. Es sind insgesamt sechs Spielmodi verfügbar. Zusätzlich zu Light Tennis sind auch die Spiele Handball, Tennis und Hockey auswählbar, die ebenfalls sowohl im Einzelspieler- als auch im Multiplayer-Modus gespielt werden können und vom Spielprinzip Light Tennis ähneln.
Die Konsole muss vor dem Spielen mittels eines Kabels an den Fernseher angeschlossen werden, wobei das Kabel mit der Konsole selbst über einen Ausgang für ein RF-TV-Video-Kabel verbunden wird. Um die Stromversorgung zu garantieren werden sechs UM2-Batterien, die in die Konsole gesteckt werden, oder ein spezielles Netzteil benötigt.

Entwicklung[Bearbeiten]

Nintendo war im Jahr 1975 in eine finanzielle Rezession geraten und konnte sich nur schwer am japanischen Markt halten. Spielzeuge des japanischen Herstellers waren bei Kunden zwar äußert beliebt und konnten sich gut verkaufen, allerdings nahm der Verbraucherkonsum und die Verbraucherstimmung aufgrund der Ölkrise aus dem Jahre 1973 dramatisch ab, weshalb Nintendo und sein damaliger Chef Hiroshi Yamauchi sich auf die Suche nach einer neuen Marktstrategie machen mussten.
Amerikanische Unternehmen wie Atari oder Magnavox waren bereits seit einiger Zeit mit Computerspielen auf den Markt und konnten mit Titeln wie Home Pong finanzielle Erfolge verbuchen, während das japanische Unternehmen Epoch das dem Spiel Pong ähnliche Videospiel TV Tennis entwickelte. In einer Absprache mit Magnavox handelte Nintendo eine Lizenz aus, um ein ähnliches Produkt auf den Markt zu bringen. Dafür fehlte es Nintendo allerdings an Platinen für Mikroprozessoren, weshalb Nintendo eine Kooperation mit dem japanischen Technologieunternehmen Mitsubishi einschlug.

Die Nintendo-Konsolen in der Übersicht
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