Umbauarbeiten im NintendoWiki
Derzeit wird der Aufbau des NintendoWikis komplett umstrukturiert. Wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten!

Handheld

Aus NintendoWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Handheld wird eine tragbare Konsole bezeichnet, mit der man auch mobil Spiele überall spielen kann. Nintendo war einer der ersten Hersteller für Handhelds, darunter der Game Boy Color oder auch der moderne Nintendo DS.

Der erste Handheld[Bearbeiten]

Datei:Game and Watch Ball.jpg
Der Game & Watch, der erste Handheld

Der erste Handheld von Nintendo war der Game & Watch. Ein Game & Watch war ein eigenes Videospiel. Das heißt, es gab nie die Möglichkeit, separate Videospiele dazu zu kaufen, sondern dann einen neuen Game & Watch mit einem anderen Spiel zu kaufen. Darüber hinaus gab es verschiedene Skins, die den Game & Watch einmalig machten. Es gibt insgesamt 59 offizielle Spiele, somit 59 verschiedene Game & Watch. Da es aber verschiedene Skins gab, gibt es somit also auch mehr als 59 verschiedene Game & Watch. Alle die, die dann gleich aussahen, waren eine Serie. Bei zehn Serien gab es somit also 590 verschiedene Game & Watch im Verkauf.

1980 wurde er erstmals verkauft und hielt sich bis 1991 in der Produktion und im Verkauf durch den großen Erfolg. Der Nachfolger, der Game Boy, hat dann aber für die Einstellung der Produktion gesorgt.

Game Boy[Bearbeiten]

Der Game Boy war der Nachfolger des Game & Watch und ist zehn Jahre später, nämlich 1990, in den Verkauf gekommen. Es gab, im Gegensatz zum Game & Watch die Möglichkeit, verschiedene Spiele auszutauschen. Somit musste der Spieler sich kein neues Gerät kaufen, um ein anderes Spiel zu spielen. Darüber hinaus gab es später den Game Boy Color, eine Erweiterung mit Farbe, und dem klassischen Spiel Tetris zum Game Boy selbst. Im Gegensatz zu dem Game & Watch besitzt der Game Boy mehr Tasten: ein Steuerungskreuz mit bis zu acht Richtungen, eine A -und B-Taste sowie eine Select -und Start-Taste. Wie schon erwähnt, ist der Game Boy Color eine abgewandelte Form, aber auch der Game Boy Pocket gehört zur Familie.

Virtual Boy[Bearbeiten]

Der Virtual Boy wird als der größer Misserfolg in der Geschichte Nintendos gesehen. Ein tragbarer Handheld, der nur in den Vereinigten Staaten und Japan verkauft wurde, sollte Spiele in 3D möglich machen. Dazu musste man direkt in ein Okular für beide Augen sehen. Negative Nebenwirkungen waren beispielsweise Kopfschmerzen und andere Beschwerden.

Nintendo hatte sich mehr durch den Verkauf erhofft: Nintendo wollte alleine im Raum Japan drei Millionen Exemplare verkaufen. Weltweit wurden allerdings nur 770.000 Exemplare verkauft, weshalb die Produktion in Japan schon früh gestoppt wurde. In Amerika versuchte man jedoch weiter, den Virtual Boy mit allen Mitteln zu verkaufen, doch auch Preissenkungen brachten am Ende nichts, so war der Startpreis 250 Dollar, der bis zu 99 Dollar runtergesetzt wurde und auch dort für ein Ende der Produktion sorgte. Das ist auch einer der Gründe, warum er nie in Europa verkauft wurde.

Game Boy Pocket[Bearbeiten]

Der Game Boy Pocket hat nur wenige äußerliche Unterschiede zum Ur-Game Boy. Wesentliche Unterschiede sind ein kleineres und dünneres Design. Außerdem gab es ihn in den Farben rot, gelb, grün, blau, schwarz, transparent und pink.

Der Display wurde verbessert, um einen besseren Kontrast zu haben. Nachteile sind eine verringerte Akku-Leistung, die von 20 Stunden auf 10 Stunden gesunken ist.

Game Boy Light[Bearbeiten]

Der Game Boy Light ist eine Überarbeitung des Ur-Game Boys und basiert größtenteils auf seinen Vorgänger, dem Game Boy Pocket. Im Vergleich aber ist er wieder größer und schwerer. Eine besondere Änderung war das Hinzufügen eines Hintergrundlichts, die Konkurenten wie Game Gear bereits besitzten. Zusammen mit der Beleuchtung kam ein schärferes Display für bessere Spieleerlebnisse hinzu. Die Tastaturbelegung blieb die seines Vorgängers gleich, doch gab es eine zusätzliche Taste, mit der man das Licht ein -bzw. ausschalten kann. Die Laufzeit der Batterie wurde wieder erhöht, sodass mit eingeschaltetem Licht die Laufzeit der Batterie zwölf Stunden beträgt, ohne Licht sogar wieder bis zu 20 Stunden.

Farben gab es zu Beginn nur silber und gold, später kam noch gelb, rot und eine limitierte, vollstänig transparente Version hinzu, die darüber hinaus weiße Knöpfe besaß.

Game Boy Color[Bearbeiten]

Mit dem Game Boy Color begann die Zeit der Farbigen Displays. Dieser Handheld ist in der Lage, bis zu 32.768 Farbtöne darzustellen, doch nur ingesamt 56 gleichzeitig. Äußerlich hat der Game Boy Color sich im Vergleich zum Game Boy Pocket vergrößert, ist aber trotzdem noch kleiner als der Ur-Game Boy. Eine wesentliche Veränderung war die Infarotfunktion, mit der zwei Spieler zwangsläufig kein Linkkabel mehr benutzen müssen, sondern nun über eine Drahtlose Verbinung kleine Datenpakete austauschen können.

Spiele, die die älteren Game Boys abspielen können, sind mit dem Game Boy Color kompatibel. Allerdings können Spiele, die nur für dem Game Boy Color gedacht sind (erkennbar durch transparentes Design), können nicht auf älteren Handhelds gespielt werden.

Erhältlich war der Game Boy Color in brombeerrot, neongrün, gelb, türkis, lila, lila-transparent und in einer limitierten gelben Pokémon Spezial-Edition.

Game Boy Advance[Bearbeiten]

Der Game Boy Advance ist Nachfolger des Game Boy Color, zählt jedoch nicht als der erfolgreichste Nachfolger.

Im Gegenteil, es gab viel Kritik an den neuen Game Boy Advance, da er für Spielern mit größeren Händen nicht geeignet ist. Darüberhinaus gab es kein integriertes Hintergundlicht und auch keine Erweiterung des Fabrspektrums. Kurze Zeit später wurde deshalb der verbesserte Game Boy Advance SP auf den Markt gebracht.

Einer der wenigen Vorteile ist die Kompatibilität mit den Spielen älterer Handhelds.

Game Boy Advance SP[Bearbeiten]

Der verbesserte Game Boy Advance war für Nintendo wieder ein größerer Erfolg. Er wurde aufklappbar designt und ganze 81,41 Millionen Mal verkauft.

Dieser Game Boy hat wohl die mit meisten Veränderungen durchlebt. Die Tastenbelegung ist wie bei seinen Vorgängern geblieben, jedoch lässt sich nun die Lautstärke besser regulieren, der Status der Batterie wird angezeigt und ob der Game Boy gegebenenfalls aufgeladen werden muss. Außerdem kann man zwischen zwei Beleuchtungsstärke wählen. Kritik bleibt jedoch nicht aus, da die Spiele für den Game Boy und den Game Boy Color, die um einiges größer als die der Advanceversionen sind, beim Einstecken über den Rand ragen.

Pokémon Mini[Bearbeiten]

Der Pokémon Mini ist die kleinste Handheld-Konsole mit austauschbaren Spielen der Welt.

Nintendo DS[Bearbeiten]

Der Nintendo DS war für seiner Zeit die erfolgreichste Handheld-Konsole überhaupt. Mit ihr kamen viele Neuerungen hinzu wie ein Touchscreen oder die kleineren Spiele.

Neuerungen sind die stark verbesserte Grafik und die nun besser zu spielenden Spiele. Darüber hinaus besitzt der Nintendo DS die Möglichkeit, Game Boy Advance-Spiele abzuspielen, dank eines sich unten befindenden Slot. Ein neu integriertes Mikrofon erlaubt dem Spieler, seine Charakter in Spielen beispielsweise Befehle zu geben. Außerdem gibt es einen Pictochat, mit 4 Räumen in denen Besitzer eines Nintendo DS in unmittelbarere Nähe miteinander schreiben können.

Noch eine Neuheit ist der Onlinedienst. Es wurde die Nintendo Wi-Fi Connection erfunden, mit der man ins Wlan-Netz kann. Vorraussetzung dafür ist eine WEP-Verschlüsselung, WPA und WPA2 wird nicht unterstützt.

Game Boy Micro[Bearbeiten]

Mit dem Game Boy Micro ging die letzte Kosole der Game Boy-Serie in den Verkauf. Bis auf die Veränderung des Designs und der starken Verbesserungen des Bildschirmes hat sich wenig zu den Vorgängern verändert. Auch hat er keine besonderen, erweiterten Funktionen.

Nintendo DS Lite[Bearbeiten]

Der Nintendo DS Lite ist einer der erfolgreichsten DS-Modelle überhaupt. Er ist um einiges schmaler als die Vorgängerversion (Nintendo DS) und hat einige Neuerungen. So ist die Helligkeit und die Schärfe verstärkt worden. Die Akkuleistund wurde verstärkt und der Ein -und Ausschalter befindet sich nun rechts vom Gerät, wobei dieser nach oben geschoben werden muss. Damit es nicht zum unabsichtlichen ein -und ausschalten kommt, wurde ein Gegendruck hinzugepackt.

Es waren unter anderem die Farben weiß, schwarz, pink, silber, rot, türkis und hellgrün erhältlich. Zu einigen Spielen gab es aber noch Sondereditionen, wo das Design dem Spiel angepasst wurde, wie zum Beispiel zu Pokémon Diamant und Perl.

Gerüchten zufolge hat Nintendo die Produktion im Halbjahr 2011 eingestellt, das die Nachfolgekonsolen immer beliebter werden.

Nintendo DSi[Bearbeiten]

Der Nintendo DSi ist der Nachfolger des Nintendo DS Lite und hat viele Neuerungen hinzubekommen.

Neu integriert ist erstmal in einem Handheld eine Vorder -und Rückseitenkamers die Bilder in einer Auflösung von 0,3 Megapixel aufnehmen. Diese kann man dank dem Browser (dazu mehr) beeispielsweise bei Facebook hochladen. Zusätzlich neu dazu kam ein Opera-Browser mit dem man Wlan des eigenen Hauses nutzen kann. Damit kommt man nun besser ins Internet und das auch mit einer WPA oder WPA2 Verschlüsselung. Mit der verbesserten Internetfunktion kam der DSi-Shop hinzu. Mithilfe von Nintendo Punkten kann der Spieler kleine Anwendungen erwerben. Eine weitere Neuerung ist der Nintendo DSi-Sound, mit der man Töne aufnehmen und bearbeiten kann.

Nintendo DSi XL[Bearbeiten]

Der einzige Unterschied am Nintendo DSi XL ist das größere Design, ansonsten aber hat sich zum Vorgänger nichts geändert.

Nintendo 3DS[Bearbeiten]

Der Nintendo 3DS war einer der größten Sprünge von Nintendo im Bereich Technologie. Wie auch seine Vorgänger besitzt dieser ein eigenes Menü. Eine größere Erweiterung war die hinzugekommene 3-D Funktion.

Trotz dieser technischen Hochleistung waren die Verkaufszahlen relativ niedrig. Beim Verkaufsstart in Europa kostete er um die 249,99€, der Preis wurde aber bis auf 148,99€ gesenkt.

Nintendo 3DS XL[Bearbeiten]

Die aktuellste Konsole ist der Nintendo 3DS XL, der eine vergrößerte Version des Nintendo 3DS ist. Der Preis für ihn beträgt 200€, das besondere daran ist aber, dass er ohne Ladekabel oder Netzteil verkauft wird, um gerade diesen im Verhältnis niedrigen Preis zu halten.