Umbauarbeiten im NintendoWiki
Derzeit wird der Aufbau des NintendoWikis komplett umstrukturiert. Wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten!

Nintendo Entertainment System

Aus NintendoWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
60px Nintendo Entertainment System
200px
"Das Nintendo Entertainment System"
Abkürzung: NES
Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Größe: 255 mm × 85 mm × 202 mm
Gewicht: unbekannt
Display Seperater Monitor
Prozessor: N/A
Generation: 3. Generation
Verbindungen: keine
Vorgänger: Computer TV-Game
Nachfolger: Super Nintendo Entertainment System
Release:
Japan: 15. Juli 1983
Amerika: 18. Oktober 1985
Kanada: N/A
Europa: 1986
Australien: N/A
Korea: N/A

Das Nintendo Entertainment System (auch bekannt als NES) ist eine von Nintendo entwickelte, produzierte und veröffentlichte stationäre Videospielkonsole der 8-Bit-Generation, die im japanischen Raum als Famicom (Nintendo Family Computer) und in den südlichen Ländern Asiens als Tata Famicom vermarktet wurde. Es ist die erste Videospielkonsole von Nintendo mit austauschbaren Modulen und der Nachfolger der Color-TV-Game-Reihe, die mit dem Computer TV-Game abgeschlossen wurde. Mit dem Nintendo Entertainment System wurden zahlreiche Spieleserien und Standart-Franchises von Nintendo einer breiten Öffentlichkeit bekannt, darunter The Legend of Zelda, Super Mario, Metroid oder Donkey Kong Jr.. Bis zur Veröffentlichung der Nintendo Wii galt das Nintendo Entertainment System mit über 60 Millionen verkauften Einheiten als bestverkaufte stationäre Konsole Nintendos überhaupt. Dies liegt auch an dem Bundle der Konsole mit dem Erfolgstitel Super Mario Bros., der zugleich auch als das meistverkaufte Spiel auf dem NES gilt.

Entwicklung[Bearbeiten]

Nachdem Nintendo in den 1970er-Jahren bereits erste stationäre Konsolen aus der Color-TV-Game-Reihe veröffentlicht hatte, beschloss man nach dem Computer TV-Game eine Videospielkonsole mit austauschbaren Spielmodulen auf den Markt zu bringen. Ein Mitarbeiter von Nintendo aus der Abteilung Nintendo R&D2, Masayuki Uemura, machte sich daraufhin an die Arbeit und entwarf das Nintendo Entertainment System, wobei es damals auch schon Ängste über einen Misserfolg in den Vereinigten Staaten gab, da dort im Jahr 1983 der Videospielmarkt völlig zusammengebrochen ist. Es gab Überlegungen über eine mögliche Kooperation mit Atari, was aber aufgrund derem größeren Interesse an Heimcomputern nicht verwirklicht wurde und deshalb die Veröffentlichung durch Nintendo selbst erfolgte.

Als Projektname wurde Nintendo Advanced Video System gewählt und die Konsole unter diesem Namen vorgestellt, wobei die Konsole auf einer ersten Technikdemonstration noch über eine Tastatur verfügte, die direkt in das Gehäuse eingebaut wurde. Aufgrund von diversen Kritiken an dem Aussehen und dem Spielverhalten änderte Nintendo das Aussehen drastisch und präsentierte auf der Elektronikfachmesse Consumer Electronic Show eine verkleinerte Version für die Veröffentlichtung in Amerika und Europa, wobei hierfür der Name Nintendo Entertainment System gewählt wurde.
In Amerika erschien das Nintendo Entertainment System zunächst nur in der Metropole New York, wobei hierbei insgesamt 50.000 Modelle verkauft wurden. Nach diesem Erfolg beschloss Nintendo of America das NES im gesamten Staat zu veröffentlichen, zuerst nur in einigen speziellen großen Fachmärkten, einige Zeit später auch in kleineren Märkten.

Mit dem Erscheinen von leistungsstärkeren 16-Bit-Konsolen von Konkurrenten und dem Nachfolger Super Nintendo Entertainment System sanken die Verkaufszahlen drastisch. Die Unterstützung mit Titeln von kleineren Publishern und Entwicklungsstudios aus den eigenen Reihen hielt aber bis in die Mitte der neunziger Jahre an, wobei die Konsole selbst bereits 1995 nicht mehr produziert wurde. Videospiele für das Nintendo Entertainment System waren aber auch noch Jahre später sehr begehrt, weswegen mit der Veröffentlichung der Nintendo Wii die Virtual Console-Reihe eingeführt wurde, bei der man sich unter Anderem auch NES-Titel herunterladen kann. 2011 erschienen einige auch für den Nintendo 3DS, wobei im September 2011 innerhalb des Nintendo 3DS-Botschafter Programms zehn NES-Titel kostenlos verfügbar waren.

Videospiele[Bearbeiten]

First-Party[Bearbeiten]

Nintendo produzierte viele seiner Spiele für das Nintendo Entertainment System selbst. Die Einführung von populären Tieln der The Legend of Zelda- Super Mario-Reihe sorgte für starke Verkaufszahlen und ließ diese Serien jahrelang weiterleben, wobei diese auch weiterhin erfolgreich sind. Die erste Auflage von First-Party-Spielen waren Donkey Kong, Donkey Kong Jr., Mario Bros. und Donkey Kong 3. Auch Spiele wie 10-Yard Fight, Clu Clu Land, Excitebike, Ice Climber, Mach Rider, Balloon Fight, Mike Tyson's Punch-Out!! oder Wrecking Crew konnten gute Verkaufszahlen verzeichnen.

Das Spiel Super Mario Bros., welches im amerikanischem im Bundle mit der Konsole erschien, trug maßgeblich zu dem Erfolg der Konsole bei und legte den Grundstein für eine Erfolgsserie. Auch The Legend of Zelda, welches ebenfalls gute Kritiken erhielt, konnte sich gut verkaufen und mit sechs Millionen Exemplaten ging es in die Liste der meistverkauften NES-Spiele auf Platz vier ein.

Third-Party[Bearbeiten]

Vor allem durch die Wiederbelebung des Videospielmarktes in den USA konnte Nintendo sich das Vertrauen von Drittherstellern sichern. Hudson Soft war mit Lode Runner das erste Videospiel-Unternehmen, welches einen Titel für das Nintendo Entertainment System entwickelte. Einen Monat und einen Tag später folgte Namco Bandai mit Xevious. Einige Zeit später kamen Enix mit der Dragon Quest-, Capcom mit der Mega Man- und Square mit der Final Fantasy-Spieleserie.

Verkaufsschlager[Bearbeiten]

Zubehör[Bearbeiten]

Siehe hier.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • CPU: Ricoh 2A03 (ein 6502-Derivat) getaktet mit 1,77 MHz (PAL)/ 1,79 MHz (NTSC)
  • Grafikchip: PPU Ricoh-Chip (NTSC: RP2C02, PAL: RP2C07) getaktet auf 5,37 MHz bzw. 5,32 MHz[2]
  • Soundchip: Die Geräuschfunktionen sind in die CPU integriert (5 Soundkanäle). 2 Rechteck-Wellenformen mit variabler Pulsbreite, eine Dreieck-Wellenform, ein Rauschgenerator und ein digitaler 6-Bit-Delta-PCM-Soundkanal.
  • Speicher: RAM: 2 KB, Video-RAM: 2 KB, Modulgröße: 192 Kbit – 6 Mbit
  • Auflösung: 256×224 Pixel
  • Farben: 16 aus 52 Farben gleichzeitig darstellbar, Spritegröße 8×8 Pixel oder 8×16 Pixel 64 Sprites gleichzeitig darstellbar (max. 8 pro Bildschirmzeile)
  • Abmessungen: 255mm × 85mm × 202mm
Die Nintendo-Konsolen in der Übersicht
Stationäre Konsolen Color TV-Game 6Color TV-Game 15Color TV-Game Racing 112Color TV-Game Block KuzushiComputer TV-GameNintendo Entertainment SystemSuper Nintendo Entertainment SystemNintendo 64GameCubeiQue PlayerNintendo WiiWii UWii mini
Handheld-Konsolen Game & WatchGame BoyVirtual BoyGame Boy PocketGame Boy LightGame Boy ColorGame Boy AdvanceGame Boy Advance SPPokémon MiniNintendo DSGame Boy MicroNintendo DS LiteNintendo DSiNintendo DSi XLNintendo 3DSNintendo 3DS XLNintendo 2DS
Nintendo Entertainment System in Partner-Wikis finden: